Journal · Club News · 1 Min
Käpt'n, oh Käpt'n
Vereinslegende Jackson Irvine segelt weiter nach Japan und reißt ein Loch ins BÓBR-Herz.

Seit gestern ist es offiziell: Jackson Irvine wechselt kurz vor Saisonbeginn zu Cerezo Osaka in die J.League. Fünf magische Jahre St. Pauli enden damit von jetzt auf gleich.
Was bleibt, ist das unrühmliche Ende einer Liebesgeschichte, die mir echten Liebeskummer bereitet. Mit Jackson geht nicht nur unser Kapitän, sondern die wichtigste Identifikationsfigur für viele von uns.
Geht er? Oder wird er gegangen? Am Ende egal. Er ist jedenfalls nicht der Erste, der in letzter Zeit irgendwie würdelos vom Hof getrabt ist. Die auffällig kalten Abschiedsworte des Vereins auf Instagram erinnern mich stark an Dapos Abgang im vergangenen Winter. Ist das die St.-Pauli-Haltung? Gehen wir so mit unseren Legenden um? Ich finde das einfach nur bitter.
Meine Worte wären andere gewesen:
„Jacko, ich durfte dich als unglaublichen Leader auf dem Platz und als einfach guten Menschen abseits davon kennenlernen. Dafür bin ich dankbar. In über 30 Jahren als Fußballfan ist mir kein Spieler so ans Herz gewachsen wie du. Und keiner hat für mich je so sehr für einen Verein gestanden. Danke, Jackson Irvine. Fußballgott. Hab die beste Zeit in Osaka!"
BÓBR Patrick